Sender 105Mhz auf der Steckplatine
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Einleitung
Steckplatine BB01 [1] |
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Modul Klinkenbuchse 3,5mm Stereo mit zwei Schaltkontakten[2] |
Immer wieder höre ich, Hochfrequenz-Anwendungen auf der Steckplatine, auch Breadboard genannt, funktionieren nicht. Darum habe ich mal die folgende kleine Schaltung aufgebaut. Die erhebt natürlich keinen Anspruch auf Professionalität oder Erfüllung irgendwelcher Vorschriften, funktioniert aber.
Ihr dürft aber keine Antenne anschließen oder sonst welchen Unfug damit machen, sonst stehen ganz schnell die grünen, schwarzen oder gelben Männchen vor der Tür, denn der Betrieb als Sender ist strengstens verboten !!
Also, es ist ein kleiner UKW Oszillator auf einem Breadboard als Demonstrator (und wirklich nur Demonstrator) für
- drahtloses Mikrofon
- Wanze
- drahtloser MP3 Spieler (wie auf dem Bild)
- Heimsender ....
und eben, dass es auf dem Steckbrett doch geht.
Inhalt
Inhaltsverzeichnis |
Steckplatine
Auf eine Steckplatine, wie links im Bild gezeigt, soll die Hochfrequenzschaltung aufgebaut werden. Wie eine Steckplatine intern aufgebaut ist und wie sie verwendet wird, wird im Artikel Steckplatine beschrieben. Nur soviel vorab, die Steckplatine hat oben und unten jeweils zwei Busleitungen, die zur Stromversorgung dienen. Diese sind in der Mitte unterbrochen und sollten mit einer Drahtbrücke bei Bedarf verbunden werden. Im mittleren Teil der Steckplatine wird die Schaltung aufgebaut. Jeweils 5 Löcher des Steckbretts sind intern miteinander verbunden.
Versuchsaufbau
Auf dem Bild seht Ihr den Oszillator auf dem Breadboard. Als NF Quelle dient ein MP3 Stick, Lautstärke ganz niedrig einstellen! Daneben steht eine UKW Empfänger, um das Ergebnis zu kontrollieren. Er ist auf ca. 104,5 MHz eingestellt. Alternativ zum MP3 Player kann man auch ein Mikrofon anschließen, die Empfindlichkeit ist allerdings recht gering, also als Wanze nicht wirklich geeignet. Aber einen NF Verstärker zu bauen ist ja auch keine Kunst. Als Stromversorgung habe ich eine 9V Batterie genommen, ganz ohne Stabilisierung.
Schaltbild
Das Schaltbild ist an Schlichtheit kaum zu überbieten. Ein Oszillator mit Transitor in Basisschaltung. Rückkopplung erfolgt über den 3,3pf Kondensator zwischen Emitter und Collector. Das Trimmpoti dient zur Einstellung des Arbeitspunkts, von 0 Ohm an hoch drehen, bis der Oszillator schwingt. Wenn man mit einem Multimeter
[13]
die Stromaufnahme des Senders misst, kann man Schwankungen feststellen, wenn der Oszillator schwingt und man mit dem Finger in die Nähe der Spule Kommt.
Die 1nF Kondensatoren dienen zur Entkopplung, es müssen induktionsarme Keramikkondensatoren sein.
Die Spule ist aus einem Stück versilberten Kupfer Draht
[14]
auf einen 5mm Bohrer gewickelt. Der Transistor ist ein gängiger NF-Transistor, BC182, andere mit einer ft > 100 MHz sollten auch gehen, probierts mal, ist ja auf einer Steckplatine.
Aufbau auf der Steckplatine
Der Aufbau der Schaltung auf der Steckplatine ist im folgenden Bild dokumentiert. Baut sie genau so nach wie gezeigt, zählt die Löcher aus. Der ganze Aufbau dauert vielleicht 15 Minuten. Die Verdrahtung geschieht mit Drahtbrücken
[15]
, die es vorkonfektioniert gibt. Wichtig ist, dass alle Verbindungen und Anschlüsse der Bauteile so kurz wie möglich sind.
Anschluss der NF-Quelle
Modul Klinkenbuchse 3,5mm Stereo mit zwei Schaltkontakten[5] |
Audiokabel mit Cinch Stecker/Buchse [6] |
Audiokabel Klinke 3,5mm Stecker/Stecker [7] |
Zum Anschluss der NF-Quelle habe ich ein Modul Klinkenbuchse 3,5mm Stereo mit zwei Schaltkontakten
[16]
verwendet. Die unterschiedlichen Quellen können über normale Audiokabel, wie rechts im Bild, mit dem Sender verbunden werden.
Anschluss 9V Batterie
Die 9V Batterie
[17]
wird über den Anschlussclip
[18]
und dessen Anschlussdrähte direkt an die Busleitung der Steckplatine angeschlossen.
Der Sender kann auch über ein Steckernetzteil / Kleinnetzteil
[19]
betrieben werden. Dieses kann über ein
Poweranschluss-Modul für Hohlstecker 5,5mm / 2,1mm
[20]
oder 5,5mm / 2,5mm
[21]
angeschlossen werden.
Ozsillogramm der Ausgangsspannung
Das der Oszillator wirklich schwingt, seht Ihr am folgenden Oszillogramm, (Oszilloskope
[22]
), sieht doch gar nicht so schlecht aus oder? Die Kurve sieht sinusförmig aus. Die Frequenz liegt bei ca. 105Mhz
Weitere Artikel in diesem Wiki
Bezugsquellen
- CEK-Prototypen-Module [23]
- Kabel Leitungen Drähte [29]
- Stromversorgung [37]


